ErzieherInnen

Unser Bild von den ErzieherInnen

Um die uns anvertrauten Kinder bei den Schritten vom Elternhaus hinaus in die Welt zu begleiten, versuchen wir unsere Arbeit auf die von den Kindern mitgebrachten Eigenschaften aufzubauen.

Besonders in einer anfangs unüberschaubaren Umgebung im Wald ist eine vertraute, Sicherheit gebende, herzliche und humorvolle Atmosphäre wichtig. Nur so kann die Grundlage dafür geschaffen werden, die Freiräume und den Aktionsradius der Kinder allmählich zu erweitern, um so ihre Selbstständigkeit zu fördern. Voraussetzung hierfür ist eine positive und wertschätzende Haltung gegenüber den Kindern.

Naturverbundenheit und Freude an der Arbeit im Wald, auch bei Wind und Wetter, sind vorhanden.

Für die Anliegen und Interessen der Kinder offen zu sein und darauf einzugehen, ihnen aber auch mit gezielten Angeboten aus ihrer unmittelbaren Erfahrungswelt Impulse zu geben, ist eine Aufgabe, der wir uns immer wieder aufs Neue gerne stellen.

Wenn wir die natürliche Art der Kinder, Dinge wahrzunehmen und sich auszudrücken, wichtig nehmen, schließt das auch die Forderung ein, uns um ein möglichst situationsorientiertes Erzieherverhalten zu bemühen, dass regelmäßig, insbesondere in den Teambesprechungen, reflektiert wird. Klarheit im Handeln, in der Sprache und den gemeinsamen Zielen erscheint uns selbstverständlich. Die Begleitung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes erfordert Fachwissen, Bereitschaft zu regelmäßigen Fortbildungen und die Fähigkeit zu detaillierter Beobachtung des Kindes und dessen Entwicklungsstandes.

Der alltägliche Aufenthalt im Waldkindergarten, der Erfahrungsgewinn in vielerlei Hinsicht wird die Kinder zur Schulfähigkeit führen. Wir halten es für besonders wichtig, ihnen möglichst viel Selbstvertrauen, innere Ausgeglichenheit, Neugierde und die Bereitschaft sich anzustrengen, mit auf den Weg zu geben.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für uns, die im Waldkindergarten bestehenden Regeln für die Kinder begreiflich zu machen und auf die Einhaltung dieser Grenzen zu achten. Gefahren zu erkennen und diese durch gemeinsames Handeln zu mindern, ist für die gesamte Gruppe im Wald gut zu üben. Das bedeutet für die ErzieherInnen, dass sie einen Überblick über die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Einzelnen und die der Gruppe haben.

Weiterhin ist die Bereitschaft zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Eltern zu nennen, deren Mithilfe gerade im Waldkindergarten und insbesondere in einer Elterninitiative erwünscht und notwendig ist!

Partnerschaftlich wird auch die Beziehung zu den Kindern gestaltet. Uns ist klar, dass sowohl die Kinder von uns lernen, als auch wir von den Kindern.