Sozialverhalten

Sozialverhalten

Die Kinder lernen, sich in eine Gruppe zu integrieren.

Ein Ziel der Kindergartenarbeit ist, die Kinder zu befähigen, zu anderen Kindern und Erwachsenen Kontakt aufzunehmen, um soziale Beziehungen einzugehen, zu entwickeln und zu pflegen. Wir ermutigen sie, auftretende Konfliktsituationen eigenständig zu lösen. Falls dies nicht gelingt, erfahren sie konkrete Hilfestellungen durch die ErzieherInnen.

Die Kinder werden dahin geführt, die eigenen Bedürfnisse einzubringen, sie aber auch gegebenenfalls zugunsten der Gruppe zurückzustellen. Täglich aufs Neue werden die Kinder damit konfrontiert, wenn wir unser Tagesziel festlegen. Die Kinder haben die Möglichkeit, mit zu entscheiden, welchen Platz wir aufsuchen.

Aufmerksames Zuhören zum Beispiel, üben wir gezielt in einer „Redesteinrunde“. Nur wer den Stein in der Hand hält, darf reden, alle anderen hören zu. So haben das Kind die Möglichkeit, Dinge, die es beschäftigt, mit zu teilen.

Wenn wir uns auf den Weg machen, müssen wir immer ein Stück an der Straße entlanglaufen, dadurch lernen die Kinder Achtsamkeit im Straßenverkehr. Dabei gehen die Älteren auf der Fahrbahnseite und nehmen die Jüngeren an die Hand.

Im Laufe der Kindergartenzeit werden die Kinder angeleitet, Verantwortung für die eigenen Sachen, also Rucksack mit Inhalt, ausgezogene Kleidungsstücke, für das Kindergartenmaterial, wie Bestimmungsbücher, Seile, Schnitzmesser, Bilderbücher, zu übernehmen. Diese Verantwortung müssen die Kinder im Waldkindergarten besonders gewissenhaft tragen, da vergessene Sachen unter Umständen für immer weg sind.

Der Hülser Berg ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Deshalb begegnen wir auch vielen anderen Menschen, wie Reitern, Radfahrern, Spaziergängern, anderen Kindergärten, den Waldarbeitern… Die Kinder werden angeregt, ihnen offen und rücksichtsvoll zu begegnen.